«

»

Jahresgruß 2016 – Gott tröstet wie eine Mutter

Ueber_uns-960Jesaja 66,13 : 13 Ich werde euch trösten, wie eine Mutter tröstet

Da saß ich, heulend mit aufgeschlagenen Knien auf dem Schoß der Mutter. Ich erinnere mich noch dunkel an diesen Fahrradunfall mit 5 Jahren. Die Kette rutsche vom Kinderfahrrad, und ich musste mit den Knien bremsen. Das tat weh, der Schreck saß mir in den Gliedern. Ich weinte mein Leid heraus. Bei der Mutter kam ich zur Ruhe und fand Trost. Später kam auch der Vater und tröstete mich auf andere Weise, indem er mein Rad reparierte.

Viele werden ähnliche Geschichten erzählen können. Doch nicht nur Kinder brauchen Trost.

Der Text weist auf eine emotionale Seite des Gottvertrauens hin. Es geht um Gefühle und reale Erfahrungen an Leib und Seele. Gottes Trost haben Menschen erfahren:

  • In der Bibel lasen Trauernde mutmachende Worte und stellten sich dem neuen Lebensabschnitt.
  • Freundliche Menschen und Gottesdienste waren Anlass, um Hass und Ärger aufzugeben.
  • Gebete zu Jesus Christus verlieh innere Stärke, um Angstmachern mutig zu begegnen.

Jenen zärtlichen Gott Israels stellt Jesus Christus als liebenden Vater vor.  So schreibt ein Missionar namens Paulus in einem zweiten Brief an die Korinthergemeinde Kapitel 1,3:

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus. Er ist der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes. 4 Er tröstet uns in all unserem Leid, damit wir auch trösten können, die in allerlei Leid sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott. 5 Denn wie die Leiden von Christus reichlich über uns kommen, so werden wir auch reichlich getröstet durch Christus.

Die Hoffnung von Gottes mütterlicher Zuneigung bleibt über die Jahrhunderte hinweg ermutigend. Denn es gibt wohl bei jedem kleine oder größere Unfälle sowie trostlos wirkende Zeiten,  die Gott übergangsweise zulässt.

Dabei darf jeder Gott wegen seiner bedingungslosen Barmherzigkeit einen überraschenden Neuanfang zutrauen.

Herzlich grüßt Sie / Dich

Pastor Matthias H. Weber